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How it works

Was kostet Scan-to-BIM? So vergleichen Sie Umfang und Preis

Welche Faktoren den Preis eines Scan-to-BIM-Modells bestimmen und wie Sie Angebote nach Bauteilumfang, Datenqualität und Übergabe vergleichen. Mit einer Checkliste für Ihre erste Preiseinschätzung.

17.12.2025

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Welche Faktoren den Scan-to-BIM-Preis bestimmen.

  • Wie Sie Aufnahme, Basismodell und Ergänzungen unterscheiden.

  • Welche Outputs und Kundenstandards ins Angebot gehören.

  • Wann ein Projektauftrag oder Rahmenvertrag sinnvoll ist.

  • Welche Angaben wir für eine erste Preiseinschätzung brauchen.

Zwei Angebote nennen einen Preis pro Quadratmeter. Im einen sind Rohbauöffnungen enthalten, im anderen detaillierte Fenster, Treppen und ein Teil der Gebäudetechnik. Wer nur den Quadratmeterpreis vergleicht, vergleicht unterschiedliche Leistungen.

Für ein brauchbares Budget braucht es deshalb zuerst einen klaren Auftrag: Welches Gebäude soll abgebildet werden, welche Bauteile braucht das Planungsteam und wie soll das Ergebnis übergeben werden?

Aufnahme und Modellierung getrennt betrachten

Ein Scan-to-BIM-Projekt besteht aus mehreren Arbeitsschritten. Die Aufnahme vor Ort liefert die Messdaten. Anschließend entstehen das vereinbarte Modell und gegebenenfalls Pläne, Listen oder ergänzende Informationen.

Bei Points2BIM stellen Kunden oder ihre Vermessungspartner die Scandaten häufig bereit. Wir übernehmen die Prüfung und Modellierung ab dem abgestimmten Dateneingang. Wenn auch die Aufnahme koordiniert werden soll, wird dies gesondert vereinbart und kalkuliert. Ein Preis für die Modellierung enthält diese Leistung deshalb nur, wenn sie ausdrücklich im Angebot steht.

Diese Faktoren bestimmen den Modellierungspreis

  • Fläche und Bereiche: Welche Geschosse und Gebäudeteile gehören zum Auftrag, welche Flächengrundlage wird verwendet?

  • Gebäudegeometrie: Regelmäßige Räume oder komplexe Höhen, Dachtragwerke und Sonderformen?

  • Datenqualität: Sind die Scans geeignet registriert, ausreichend abdeckend und räumlich eindeutig zugeordnet?

  • Bauteilumfang: Welche Architekturbauteile, Tragwerkselemente oder vorhandenen technischen Anlagen sollen modelliert werden?

  • Informationen: Reicht Geometrie oder werden benannte Parameter sowie ausgewählte sichtbare Oberflächenmerkmale und Ausstattungen im vereinbarten Umfang benötigt?

  • Kundenstandards: Welche Vorlagen, Benennungen, Familien und Koordinaten gelten?

  • Übergabe: Revit-Version, IFC, Grundrisse, Schnitte, Ansichten und Listen im vereinbarten Umfang

  • Prüfung und Korrektur: Welche Prüfkriterien und Rückmeldeschleifen sind enthalten?

Die Fläche ist eine wichtige Kalkulationsgrundlage. Sie beschreibt jedoch nicht allein den Aufwand. Eine große, regelmäßig aufgebaute Halle kann andere Anforderungen haben als ein kleineres Gebäude mit vielen Sonderbauteilen. Gebäudehöhe und Zugänglichkeit betreffen zusätzlich die Aufnahme.

Basismodell und Ergänzungen verständlich abgrenzen

Die automatisierte Architektur-Basis bei Points2BIM umfasst Ebenen, Wände, Stützen, Räume sowie Fenster- und Tür-Rohbauöffnungen. Decken- und Bodenstrukturen werden projektbezogen festgelegt. Aus einer Rohbauöffnung entsteht damit noch keine detaillierte Fensterfamilie mit Rahmen und weiteren Eigenschaften.

Erforderliche Ergänzungen wie Unterzüge, Treppen, Schächte, Durchbrüche oder komplexe Dachtragwerke werden vorab geprüft und angeboten. Gleiches gilt für vorhandene Gebäudetechnik. Solche Leistungen können zusätzliche manuelle Expertenarbeit benötigen.

Für den Vergleich zweier Angebote hilft eine gemeinsame Bauteilliste. Darin steht je Bauteil, was enthalten ist, welche Informationen geliefert werden und wie das Ergebnis geprüft wird. Eine LOD-Zahl allein beantwortet diese Fragen nicht ausreichend.

Welche Outputs werden tatsächlich gebraucht?

Ein Planungsteam arbeitet möglicherweise direkt im Revit-Modell weiter. Ein Eigentümer benötigt zusätzlich aktuelle Grundrisse, eine Raumliste oder ausgewählte Bestandsinformationen. Diese Ableitungen sollten im Angebot mit Format und Umfang genannt sein.

Geeignete Panoramen können Informationen über ausgewählte sichtbare Objekte und Oberflächen ergänzen. Welche Zuordnungen sinnvoll und prüfbar sind, hängt vom Anwendungsfall und den Aufnahmen ab. Ein vollständiges Anlagenkataster oder verdeckte Materialaufbauten sind damit nicht automatisch beauftragt.

Projektauftrag oder Rahmenvertrag?

Für ein einzelnes Objekt vereinbaren wir einen Projektumfang mit Preis und Termin. Ein Online-Kalkulator kann bei passenden Standardfällen die erste Einordnung unterstützen. Bei komplexen Objekten oder besonderen Anforderungen prüfen wir die Grundlagen individuell.

Bei wiederkehrendem Bedarf kann ein Rahmenvertrag die Zusammenarbeit standardisieren. Vereinbarte Scan2BIM-Nachlässe und Plattformvorteile werden darin konkret festgelegt. Dazu können das Revit-Plugin und Punktwolkenstreaming von unserer Plattform oder NavVis IVION gehören. Die Konditionen ergeben sich aus dem jeweiligen Vertrag.

Auch bei einem Festpreis müssen die zugrunde gelegten Flächen, Daten und Leistungen beschrieben sein. Werden zusätzliche Bereiche oder Bauteile benötigt, wird die Änderung abgestimmt. So ist nachvollziehbar, welche Leistung der vereinbarte Preis abdeckt.

Welche Angaben braucht eine erste Preiseinschätzung?

Schicken Sie uns die ungefähre Bruttogeschossfläche, Gebäudeart und vorgesehenen Planungsschritt. Hilfreich sind vorhandene Pläne oder repräsentative Ansichten, Angaben zur Punktwolke, gewünschte Bauteile, Ausgabeformat und Termin. Richtlinien und Templates werden einbezogen, soweit sie bereits vorliegen.

Mit diesen Angaben lässt sich klären, welche Leistung zum Projekt passt und welche Fragen vor einem verbindlichen Angebot noch beantwortet werden müssen.

Sie möchten den Modellierungsaufwand für ein konkretes Objekt einschätzen? Nennen Sie uns Fläche, Verwendungszweck und benötigte Bauteile. Wir prüfen den passenden Umfang für Ihr Angebot.

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Scan2BIM: Fast, simple, automated as-built modeling.

Copyright © 2025 Points2BIM. All rights reserved.

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