How it works
Scan-to-BIM neu gedacht
Wie aus aufgenommenen Scandaten eine abgestimmte Modellgrundlage entsteht und welche Anforderungen vor Beginn zu klären sind.
23.11.2025

In diesem Beitrag erfahren Sie:
Was Scan-to-BIM bedeutet.
Welche Daten und Anforderungen für die Modellierung benötigt werden.
Wie Automatisierung und Expertenprüfung zusammenarbeiten.
Welche Ergebnisse das nachfolgende Planungsteam übernehmen kann.
Wie Umfang und Übergabe für Ihr Projekt abgestimmt werden.
Vom aufgenommenen Gebäude zur digitalen Planungsgrundlage
Bei Umbau und Sanierung braucht das Planungsteam eine Grundlage für das vorhandene Gebäude. Ein Laserscan liefert dafür Messdaten. Für die weitere Modellbearbeitung werden daraus vereinbarte Bauteile, Räume und Geschosse strukturiert.
Der Aufwand hängt von Datenqualität, Geometrie und benötigtem Modellumfang ab. Vor der Modellierung wird deshalb geklärt, wer das Ergebnis übernimmt und welche Informationen für den nächsten Schritt gebraucht werden.
Was ist Scan-to-BIM und wo entsteht der Aufwand?
Scan-to-BIM beschreibt die Erstellung eines strukturierten Gebäudemodells aus aufgenommenen Bestandsdaten. Die Punktwolke dokumentiert dabei die aus den Aufnahmestandorten erfasste Geometrie. Registrierung, Sichtbarkeit und Messbedingungen bestimmen ihre Eignung für die weitere Nutzung.
Im Modell werden die vereinbarten Räume und Bauteile dargestellt. Verdeckte oder nicht aufgenommene Bereiche benötigen zusätzliche Grundlagen. Welche Detailtiefe und Informationen geliefert werden, wird für das Projekt festgelegt.
Wie Points2BIM die Modellierung unterstützt
Points2BIM verarbeitet die Scandaten des Kunden oder seines Vermessungspartners. Für die Architektur-Basis verbinden wir automatisierte Verarbeitung mit Expertenprüfung. Vereinbarte zusätzliche Bauteile werden abhängig von der Datenlage ergänzt. Maßstab bleibt die vereinbarte Gesamtlieferung.
Der Prozess Schritt für Schritt
Aufnahme und Anforderungen: Kunde oder Vermessungspartner stellt die geeignete Aufnahme bereit. Benötigte Bereiche, Bauteile und Nutzung stimmen wir vorab ab.
Dateneingang und Prüfung: Wir prüfen Registrierung, Abdeckung und Bezugssystem gegen die Anforderungen des Auftrags. Den Uploadweg bestätigen wir projektbezogen.
Modellierung: Ebenen, Wände, Stützen, Räume sowie Fenster- und Tür-Rohbauöffnungen bilden die automatisierte Architektur-Basis. Decken- und Bodenstrukturen sowie zusätzliche Bauteile werden für das Objekt abgestimmt.
Expertenprüfung: Wir prüfen Geometrie und Modellstruktur gegen die vereinbarten Anforderungen und machen offene Bereiche kenntlich.
Übergabe: Wir stellen das Modell in der vereinbarten Revit-Version und/oder im abgestimmten IFC-Austausch sowie ausdrücklich bestellte Pläne und Listen bereit.
Die Vorteile von Points2BIM im Überblick
Modellierungskapazität: Die aufbereitete Grundlage kann interne Modellierungsarbeit entlasten. Der tatsächliche Zeitgewinn lässt sich anhand desselben Umfangs und des verbleibenden Übernahmeaufwands prüfen.
Wirtschaftlicher Umfang: Den Preis vereinbaren wir anhand von Gebäude, Fläche, Datenqualität, benötigten Bauteilen und Übergabe.
Weiterverwendung: Zielsoftware, Austauschformat, Kundenstandards und Übernahme werden gemeinsam abgestimmt.
Prüfbarkeit: Datenbezug, Toleranzen, Prüfmethode und offene Bereiche werden für den Auftrag festgehalten.
Warum sich Scan-to-BIM mit Points2BIM lohnt
Eine nutzbare Bestandsgrundlage richtet sich nach dem anschließenden Arbeitsschritt. Wenn Modellumfang und Kundenstandards früh feststehen, lässt sich die Übergabe an das Planungsteam gezielt vorbereiten.
Das Modell für den nächsten Arbeitsschritt beauftragen
Für eine erste Einschätzung helfen Objektgröße, vorhandene Scandaten, benötigte Bauteile und Termin. Liegen bereits Modellierungsrichtlinien oder ein Template vor, beziehen wir sie in die Prüfung ein.
Sie möchten aus einer Punktwolke eine Grundlage für Ihr Projekt erstellen lassen? Beschreiben Sie uns den nächsten Planungsschritt. Wir klären mit Ihnen den dafür geeigneten Modellumfang.



